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Verkürzt oder verlängert extremer Ausdauersport unser Leben?

Prof. Dr. Kuno Hottenrott

Bis zu den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts war der Einfluss von körperlicher Aktivität auf Sterblichkeit und Langlebigkeit wissenschaftlich unzureichend untersucht. Jedoch können wir heute eine Vielzahl an Studien heranziehen, die sich mit den Wirkungen und Zusammenhängen von Bewegung und Sport auf Langlebigkeit und Gesamtsterblichkeit auseinandersetzen. In einer sehr aktuellen Studie wurde analysiert, welches Risiko beim Marathon besteht, einem Herzstill zu erleiden? Und es gibt viele interessante Analysen zum erreichten Lebensalter von Leistungssportlern, die viele Jahre extremen Ausdauersport ausgeübt haben. Verkürzt oder verlängert Ausdauersport unsere Lebenszeit? Diese und weitere Fragen beleuchtet der folgende Artikel.

Fakt ist: moderate sportliche Aktivitäten erhöhen die Lebenszeit

Bis zu den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts war das längere Leben von Menschen, die sich regelmäßig körperlich belasten oder Sport betreiben, wissenschaftlich noch unzureichend belegt. Heute können wir eine Vielzahl an Studien heranziehen, die sich mit Wirkungen und Zusammenhängen von körperlicher Aktivität, Sport, Lebenserwartung und Gesamtsterblichkeit auseinandersetzen.

In einer ersten Arbeit von Paffenbarger et al. (1986) wurde nachgewiesen, dass sportliche Aktivitäten gesundheitsstabilisierend auf das Herz-Kreislauf-System wirken und lebensverlängernd sind. Wenn lebensbegleitend ein moderates Ausdauertraining betrieben wird, dann kann gegenüber Untrainierten das Lebensalter um mehrere Jahre zunehmen. Zu ähnlichen Ergebnissen kamen Lee et al. (1995), welche die inverse Beziehung zwischen der körperlichen Aktivität und Langlebigkeit an 17.321 Alumni der Harvard Universität belegten. Sie empfahlen einen Energiemehrverbrauch von ˃ 1.500 kcal/Woche; bei diesem Energieverbrauch durch sportliche Belastungen war die niedrigste Sterblichkeit nachzuweisen.

In einer Metaanalyse aus 80 Studien mit über 1,34 Millionen Teilnehmern wurde der Einfluss der Gesamtmortalität in Abhängigkeit von der körperlichen Aktivität analysiert (Samitz et al. 2011). Die Analyse der Daten ergab, dass eine lebensbegleitende sportliche Aktivität das Risiko an der Sterblichkeit vermindert. Aus Daten der Kopenhagener Herzstudie geht hervor, dass die Lebenszeitverlängerung vom Grad der Fitness beeinflusst wird. Bei niedriger Fitness kam es zu 2,1 Jahren, bei mittlerer Fitness zu 2,9 Jahren und bei hoher Fitness zu 4,9 Jahren Lebenszeitverlängerung (Clausen et al. 2018).

Unterschiede zwischen Frauen und Männer

Unterschiede wurden auch zwischen Männern und Frauen festgestellt. Nach einer retrospektiven Studie von Yi et al. (2024) haben Männer einen maximalen Überlebensvorteil, wenn sie sich etwa 5 Stunden pro Woche sportlich aktiv sind, während Frauen den gleichen Vorteil bereits bei etwa 2,5 Stunden pro Woche erreichen. Warum Frauen nur etwa die Hälfte an körperlicher Aktivität zur Reduzierung des gleichen Sterblichkeitsrisiko im Vergleich zu Männern benötigen ist nicht klar. Diskutiert werden der kleinere Organismus der Frau und die schützende Funktion des Östrogens für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

In viele weiteren Studie konnte nachgewiesen werden, dass regelmäßige Ausdaueraktivität (Laufen, Rad fahren) im mittleren und höheren Lebensalter einen lebensverlängernden Effekt um mehrere Jahre bzw. eine Verringerung des Mortalitätsrisikos um mehr al 20% haben.

Plötzlicher Herztod beim Marathon und Trailrunning

Der plötzliche Herztod im Leistungssport stellt eine mögliche Gefahr besonders bei Extrembelastungen, wie dem Marathon oder Traillauf dar. Die statistische Rate liegt bei einem Todesfall pro 100.000 bis 150.000 Marathon-Finisher bzw. 0,5 bis 2 Todesfälle pro 100.000 Sportler im Jahr und wird als seltenes Ereignis bewertet.

Zwar liegt die Rate beim Traillauf etwas höher aber die Todesfälle werden nur zu etwa 40 % auf Organversagen zurückgeführt. Stütze und Unterkühlungen sind im Traillauf häufiger die Ursachen.

Eine aktuelle Studie untersuchten  die Häufigkeit von Herzstillständen bei Marathons und Halbmarathons in den USA. In einer Analyse von über 29,3 Mio. Lauf-Finishern in den USA im Zeitraum von 2010-2023 wurden 176 plötzliche Herzstillstände dokumentiert, davon 59 tödlich (Kim et al, 2025). Im Vergleich zu einer früheren Analyse der Jahre 2000-2009 blieb die Inzidenz für einen Herzstilstand weitgehend stabil bei etwa 0,54 im Vergleich zu 0,60 pro 100.000 Teilnehmende. Die Sterberate sank jedoch deutlich von früher 0,39 auf 0,20 pro 100.000 (Rückgang um ~48 %). Faktoren wie schneller Einsatz von AEDs trugen maßgeblich zur höheren Überlebensrate bei. Männer waren vom Herzstillstand fast zehnmal häufiger betroffen als Frauen, und das Risiko war höher bei Marathon- als bei Halbmarathon-Teilnehmern. Koronare Herzkrankheit war häufigste Ursache bei den dokumentierten Fällen. Die meisten Herzstillstände traten im letzten Streckenviertel auf — meist nahe dem Ziel. Bei Joggern, die nicht systematisch trainieren, ist das Risiko einen plötzlichen Herztod zu erleiden etwa dreimal höher als bei gut trainierten Marathonläufern.

Welche Auswirkungen hat extremer Ausdauersport auf die Lebenserwartung?

Die bisherige Datenlage spricht eindeutig dafür, dass moderater Sport sich positiv auf die Lebenserwartung auswirkt. Trifft dies auch für Spitzensport mit hochintensiven Belastungen über viele Jahre zu und gibt es Hinweise für eine unterschiedliche Lebenserwartung in den Sportarten?

Mehrjährige hohe Belastungsintensitäten im Leistungssport können gesundheitliche Risiken hervorrufen, insbesondere dann, wenn nach einer Leistungssportkarriere kein systematisches Abtraining erfolgt. Etwa drei bis fünf Jahre sind erforderlich, um das hochadaptierte Herz-Kreislauf-System bzw. die stark hypertrophierte Muskulatur auf ein Niveau normaler täglicher Anforderungen zurückzubilden. Mit einem mehrjährigen Abtrainen stellt sich der ursprüngliche Zustand ohne Folgen wieder ein.

Mit der Frage zur Lebenserwartung von Leistungssportlern haben sich verschiedene Forschergruppen beschäftigt. Eine der ersten Studien führten Karvonen et al. (1974) mit 396 finnischen Skilangläufern durch, die in den Jahren von 1845-1910 geboren waren. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung betrug 73 Jahre und lag 2,8 Jahre über dem Altersdurchschnitt der 1956-1960 geborenen. Sarna et al. (1993) untersuchten 2.612 ehemalige Weltklasseathleten in mehreren Ausdauersportarten. Im Vergleich zur Kontrollgruppe war die Lebenserwartung der ehemaligen Ausdauerathleten (Lauf, Skilanglauf) um 5,7 Jahre höher. Ein Vergleich ehemaliger finnischer Leistungssportler mit ihren inaktiven Brüdern ergab, dass die Ausdauerleistungssportler (meist Skilanglauf) um 2,4 Jahre länger lebten (Kontro et al., 2018). Eine Auswertung von 42.807 Athleten verschiedener Sportarten in den USA (Fußball, Baseball, Radsport) in einer Metaanalyse ergab, dass diese länger lebten als die Normalpopulation und eine um 33 % verminderte Gesamtsterblichkeit aufwiesen (Garatachea et al. ,2014).

Maron & Thompson (2018) recherchierten das Alter der ersten 20 Männer, die die Meile in den Jahren von 1954 bis 1960 unter 4 min liefen. Das erreichte Lebensalter der 20 ehemaligen Weltklasseläufer lag zum Zeitpunkt der Untersuchung durchschnittlich 12 Jahre über der jeweiligen jahrgangsabhängigen Lebenserwartung. Nach diesen Daten scheint ein hochintensiver Leistungssport die Lebenszeit nicht negativ zu beeinflussen.

Lebenserwartung ehemaliger Weltrekordler im Marathon

Inwieweit extremer Ausdauersport in der Disziplin Marathon die Lebenszeit beeinflusst, wurde durch eine eigene Analyse untersucht. Dazu wurde das erreichte Lebensalter der ersten 20 Männer, die Weltrekorde im Marathonlauf liefen, mit der geburtsortabhängigen Lebenserwartung verglichen. Für diese Berechnung wurde die von der United Nations (2015) angegebene durchschnittliche Lebenserwartung von Männern und Frauen bezogen auf die Jahre 1950-55 zugrunde gelegt. Diese Referenzwerte werden jedoch nicht geschlechtsdifferenziert ausgewiesen. Zu berücksichtigen ist, dass die Lebenserwartung der Männer in europäischen Ländern meist 4 bis 5 Jahre niedriger ist als die der Frauen. Im Jahr 2016 wurde die Lebenserwartung in den 223 analysierten UN-Mitgliedsstaaten für Männer mit durchschnittlich knapp vier Jahre weniger angegeben (67,3 vs. 71,1 Jahre) (United Nations, 2015). Für die Jahre vor 1950 liegen keine statistischen Daten von allen Geburtsländern der Weltrekordläufer vor.

Tabelle 1: Weltrekorde (WR) der ersten 20 Männer im Marathon, ihr erreichtes Lebensalter und die berechnete Lebenserwartung nach den Angaben von United Nations (2015). Eigene Analyse.

Wie aus der Tabelle 1 hervorgeht liegt das erreichte Lebensalter mit 76,0 Jahren fast 12 Jahre über der durchschnittlichen Lebenserwartung von 64,2 Jahren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die im Alter von knapp 49 Jahren verstorbenen britischen Weltrekordler Green und Barrett nach ihrer Laufkariere im Krieg als Soldaten eingesetzt waren. Auffallend ist das hohe Lebensalter der japanischen Marathonläufer.

Lebenserwartung von Sportlern aus anderen Ausdauersportarten

Vergleichbare Ergebnisse zeigen sich für Leistungssportler aus anderen Ausdauersportarten wie Rudern, Straßenradsport und Skilanglauf (Sesso et al., 2014).

Eine Auswertung des erreichten Lebensalters ehemaliger Teilnehmer bei der Tour de France ergab, dass diese gegenüber der männlichen Normalpopulation eine um 8 Jahre längere Lebenserwartung hatten (Sanchis et al. 2011).

Zusammenfassend kann ausgesagt werden, dass auch bei extremen Ausdauerleistungen im Höchstleistungsalter es keine Hinweise auf eine Verkürzung des Lebensalters bei Männern gibt. Studien zum erreichten Lebensalter von ehemaligen Kraftsportlern liefern hingegen uneinheitliche Ergebnisse (Terramoto & Bungum, 2010). Ursächlich hierfür sind vor allem der unterschiedliche Lebensstil nach der Sportkarriere, das erhöhte Sterblichkeitsrisiko aufgrund von Übergewicht, verbunden mit Diabetes und Bluthochdruck sowie die potenzielle Einnahme von anabolen Steroiden (Parssinen Kujala et al.  2000). Aussagekräftige Studien zur Lebenserwartung von ehemaligen Weltklassesportlerinnen in den verschiedenen Sportarten fehlen bisher.

Zusammenfassung

Genetische und epigenetische Faktoren haben Einfluss auf die Langlebigkeit bzw. das Erreichen eines hohen Lebensalters. Einen wesentlichen Einfluss auf die Senkung der Sterblichkeit (Mortalität) hat regelmäßige körperliche Aktivität. Die Gesamtsterblichkeit ist niedriger, wenn Menschen ein moderates Ausdauertraining bis ins hohe Alter betreiben. Ausdauerleistungssportler leben bis zu 12 Jahre länger, verglichen mit der jeweiligen durchschnittlichen Lebenserwartung. Die Hauptursachen für das Erreichen eines überdurchschnittlichen Lebensalters werden vor allem auf die erhöhte lebensbegleitende Bewegungsaktivität und einer gesunden Ernährung im Sinne der mediterranen Diät zurückgeführt. Dies trifft auch für ehemalige Leistungssportler zu, wenn sie nach dem Abtrainieren weiterhin sportlichen Aktivitäten nachgehen. Zusammengefasst führt ein lebensbegleitender, vor allem ausdauerbetonter Sport bis ins hohe Alter, zur Erhöhung der Gesundheitsstabilität und Lebenszeitverlängerung.

Quellennachweise beim Verfasser

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