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Präventions- und Rehabilitationstrainer

Anerkannt nach §64 SGB IX Rehabilitation und §20 SGB V Prävention

Bewegung ist Leben – Dieser einfache Satz gilt übergreifend für viele Lebensbereiche, aber auch im engeren Sinne, wenn man den Begriff Bewegung auf körperliche Aktivität reduziert. Wir sind genetisch gesehen „Bewegungswesen“ mit nervaler Steuerung, entwickeln uns aber zu „Kopfwesen“ mit körperlichem Anhang. Viele unserer sogenannten Zivilisationserkrankungen sind entsprechend durch Bewegungsmangel verursacht. Dabei ist körperliche Aktivität ein starker und umfassender Schutzfaktor für die Gesundheit mit vielfältigen Wirkungen. Inaktivität wird heute als eigenständiger Risikofaktor eingestuft. Schon 1978 hat ein amerikanisches Forscherteam den Zusammenhang körperlicher Aktivität mit der Häufigkeit von Herzinfarkten und Todesfällen nachgewiesen. Körperliche Aktivität hat das Risiko reduziert. Die Skelettmuskulatur sondert bei der Kontraktion Proteine ab. Der Muskulatur scheint demnach eine Funktion zuzukommen, die Myokine produziert. Diese wirken hormonähnlich und lösen spezifische Effekte in anderen Organen aus. Es zeigt sich aber auch, dass körperliche Aktivität und Sport bewusst initiiert werden müssen. Sport tut gut, jedoch nur, wenn man etwas tut. Um Krankheiten zu vermeiden gilt es, die Prävention zu stärken. Dabei ist auf eine gesteigerte Eigenverantwortung zu setzen und Gesundheitskompetenzen sind zu erweitern. Dieser Weg ist mit dem Präventionsgesetz vorgegeben. Dagegen ist Reha-Sport eine ergänzende Maßnahme im Rahmen der medizinischen Rehabilitation. Hier soll die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit von Menschen, die durch chronische Schmerzen geplagt sind, verbessert werden. Reha-Sport wird vom Arzt verordnet und von den Rehabilitationsträgern finanziert. Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sind klar nachgewiesen. Was man machen muss, weiß man. Es mangelt aber im Setting von Prävention und Rehabilitation an fachspezifischen und qualifizierten Übungsleitern und Trainern. Mit dem Präventions- und Rehabilitationstrainer schließen wir diese Lücke. Der modulare Aufbau führt Sie Schritt für Schritt im Direktunterricht zum Erfolg.
Diese umfangreiche Ausbildung bietet das nötige Wissen und alle notwendigen Lizenzen um Angebote im Lichte von Rehabilitation (nach §64 SGB IX) und Prävention (nach §20 SGB V) eigenständig organisieren, planen und durchführen zu können.Damit die angebotenen Prävention- und Rehabilitationsangebote ohne einen staatlich anerkannten Abschluss problemlos von der Krankenkasse anerkannt werden, müssen diese in einem Vereinsumfeld stattfinden. Sie haben keinen Verein? Keine Angst – im Rahmen der Ausbildung zeigen wir Ihnen wie Sie selbstständig einen eigenen Verein gründen können und stehe Ihnen auch nach der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite.

Folgende Fachmodule werden für die Ausbildung absolviert

Rückenschullehrer (KddR)

Nach §20 SGB V anerkannter Präventionskurs (ZPP)...

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Sport in der Prävention

Die Ausbildung erfolgt auf der Basis der Rahmenrichtlinien des DOSB und wird durch unseren Kooperationspartner...

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Osteoporosetrainer

Erlerne effektive Trainings- und Therapiemöglichkeiten

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Übungsleiter:in B Sport in der Rehabilitation „Orthopädie“

Von Krankenkassen nach §64 SGB IX anerkannte Zusatzqualifikation...

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Therapietrainer

Der zentrale Gedanke unserer Ausbildung zum Therapietrainer besteht darin, dass orthopädischen Krankheitsbildern...

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Qualifikationslevel

Die Lehrinhalte

Rückenschullehrer (KddR)

  • Rückenschmerzen aus biopsychosozialer Sicht
  • Kleine Spiele und freudbetonte Erwärmungsformen
  • Haltungsschulung und Alltagsverhalten
  • Rückenschule am Arbeitsplatz
  • Modellstunden

Osteoporosetrainer

  • Medizinische, pädagogische und psychologische Aspekte des Trainings mit Osteoporose-Betroffenen
  • Funktionelles Muskeltraining
  • Funktionelle Gymnastik / kleine Spiele
  • Entspannungsverfahren
  • Koordinationsschulung / Sturzprophylaxe

Therapietrainer

  • Behandlung von Rückenproblemen
  • Therapie von Schulter und Ellenbogen
  • Verletzungen von Hüft-, Knie- und Sprunggelenk
  • Psychologische Aspekte der Therapie

Übungsleiter B-Sport in der Rehabilitation Schwerpunkt: Orthopädie

  • Allgemeine Informationen zum Sport von Menschen mit Behinderung
  • Medizinische Grundlagen
  • Methodik/Didaktik des Rehabilitationssports
  • Praktische Übungsstunden
  • Gesetzliche Grundlagen des Rehabilitationssports
  • Abrechungsfrage

Sport in der Prävention

  • Wie gründe ich einen Verein?
  • Prinzipien der Planung und Umsetzung von gesundheitsorientierten Bewegungsangeboten
  • Einordnung von gesundheitsorientierten Bewegungsangeboten in die Strukturen des organisierten Sports
  • Ziele und Kriterien des Qualitätssiegels Sport und Gesundheit

Die Lehrgangsabläufe der Fachmodule finden sie auf den entsprechenden Seiten. Die Reihenfolge dieser Fachseminare kann frei gewählt werden.

Lehrgangszeiten für die Ausbildungswochenenden:

Freitag:    14:00 – 19:30 Uhr
Samstag: 08:30 – 17:30 Uhr
Sonntag:  08:30 – 14:30 Uhr
Die genauen Lehrgangszeiten werden Ihnen ca. 14 Tage vor Lehrgangsbeginn zugesendet. Mögliche Änderungen behalten wir uns vor und werden Ihnen rechtzeitig schriftlich mitgeteilt.

Die Lehrgangswochenenden umfassen ausgewogene Anteile theoretischen und praktischen Unterrichts. Bitte denken Sie daran, an diesen Wochenenden ausreichend Sportkleidung (inkl. Handtuch) mitzubringen. Die Teilnahme an allen Praxiseinheiten ist obligatorisch. Ausnahmen sind nur mit einem ärztlichen Attest möglich.
Das Lehrgangsmaterial wird Ihnen 3 Wochen vor Lehrgangsbeginn im Downloadbereich zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch kann Ihnen das Lehrgangsmaterial auch kostenpflichtig zugeschickt werden, bzw. dieses auch an den jeweiligen Standorten erworben werden.

Welche Voraussetzungen werden benötigt?

Quereinstiege durch Absolventen anderer Vorbildungen sind nach Anerkennung durch den Lehrausschuss der dba möglich.

Zwischen der Ausstellung der Fitnesstrainer B-Lizenz bzw. der DOSB Trainer C Lizenz und der Ausstellung der DOSB ÜL B Lizenz Sport in der Prävention muss ein Zeitraum von 12 Monaten liegen. Innerhalb dieses Zeitraumes sollen die Übungsleiter praktische Erfahrungen sammeln. Bei der Beantragung der DOSB ÜL B Lizenz Sport in der Prävention muss ein Nachweis erbracht werden, dass innerhalb des Jahres nach der Ausstellung der Fitnesstrainer B-Lizenz ein regelmäßig praktischer Einsatz als Trainer oder Kursleiter erfolgte.

Die Prüfung

Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab:

  • Rückenschullehrer (KddR): Lehrprobe
  • Osteoporosetrainer: Klausur
  • Therapietrainer: Lehrprobe
  • Übungsleiter B-Sport in der Rehabilitation Schwerpunkt: Orthopädie: Lehrprobe
  • Sport in der Prävention: Lehrprobe
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